14.02.2010 - Koasalauf in St. Johann/Tirol


Seit Sommer 2009 ist bei mir wegen der verflixten Achillessehne kein Lauf mehr möglich gewesen, das brachte deutliche Entzugserscheinungen. Der Winter und damit der Langlauf hat mich aus dieser Depression geholt, denn zum Skaten braucht man offenbar keine Achillessehne (zum klassischen Langlauf dagegen schon). Also habe ich mich wieder einmal zum Koasalauf am Fuß des Wilden Kaisers angemeldet und habe dabei die 28-km-Strecke gewählt, denn die alternativ angebotene 50-km-Distanz war mir bei meinem derzeitigen Konditionsstand doch etwas zu stressig. Unter diesen Voraussetzungen musste ich auch mit dem 7. Platz in meiner Altersklasse (neun Teilnehmer) und einer Laufzeit von 2:28 h ganz zufrieden sein. Die Strecke war mustergültig und breit gewalzt und beim Start (-9 Grad, diesig) auch recht schnell. Dies galt aber nur für die ersten beiden flachen Kilometer, denn ab da ging es gleich 100 Höhenmeter mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit nach oben. Und auch darum liebe ich den Langlauf: Was man nach oben geklettert ist, darf man dann auch rasant und mit Speed wieder nach unten bringen und sich dabei deutlich erholen. Die restlichen 200 Höhenmeter waren dann auf viele kleinere, manchmal auch giftige Anstiege mit bis zu 30 m verteilt. Bei Sonnenschein und etwas wärmeren Temperaturen, dafür aber auch langsameren und anstrengenderen Schnee, habe ich das ersehnte Ziel erreicht, endlich, nach soviel Monaten Rennabstinenz. Geil!       

Mit herzlichem Gruß

Walter, Team 1, Läufer Nr. 4

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