17.01.2010 - Ismaninger Laufserie Teil 2


Die Strecke ist schneebedeckt bei Tauwetter. Spätestens beim Einlaufen stellt sich heraus: HÖCHSTER SCHWIERIGKEITSGRAD, kein Bestzeitenwetter. Der Start durch Herunterzählen von 10 auf 0 wird zunächst abgebrochen, dann geht es los. Der Ausrufer bei km 1 schreit beim Vorbeilaufen 4:30; das war allerdings auch schon der schnellste Kilometer. Dann vernichtet der Schneeboden jeden Vortrieb; im Vorteil sind heute nicht die Läufer, sondern die Springer und Eisläufer. Km 10 bei 46:27 und schließlich mit 1:21:11 völlig nass im Ziel. Nach dem Ziel fällt mir die Läuferin neben mir auf (Startnummer 853, immerhin Nr. 3 der Altersklasse W45). Sie geht immer eigenartiger. Ist sie betrunken? Vorsichtig greife ich ihr unter den rechten Arm, sie wankt immer mehr und droht zu Boden zu gehen. Ich halte sie; glücklicherweise kommt ein Helfer. Die Läuferin redet wirr von „muss mich immer verausgaben“. Später dann kommen Helfer des Roten Kreuzes und lässt sie sich ihr Frühstück nochmals durch den Kopf gehen (für die Empfindlichen: Bitte um Nachsicht für den Witz), dann ist sie langsam wieder bei sich. Achtung: Laufen am Anschlag ist gefährlich.

Mit 1:26:55 folgt Heike Schmidmeier (superstark, sechste der Altersklasse W40), dann Gastläufer Dr. Ekkehart von Freydorf mit 1:34:31 (ebenfalls superstark, sechster der Altersklasse M65), dann Roland Jokl (1:42:54), Michael Böhme (1:43:02) und Thomas Schmid mit Nin(j)a Pöllmann auffallend zeitgleich in 1:49:44. Das Foto Nr. 2342 zeigt nicht, ob sich Nin(j)a Pöllmann neben Thomas Schmid oder an seinem Schnürsenkel befindet. Die Bilder vom Zieleinlauf an der Straße zur Sportanlage (Zeitstempel: 1:49:07) beweisen die Unschuld: Nin(j)a Pöllmann lebt und läuft.

Läufer Nr. 4, Michael

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14.02.2010 - Koasalauf in St. Johann/Tirol